„Vom Mehl zum Brot“ Kunstprojekt Ahrensburg

Vom Mehl zum Brot Vom Mehl zum Brot

Die Stern-Wywiol Gruppe gab mir den Auftrag für eine künstlerische Raumgestaltung. Die Stern-Wywiol Gruppe gehört seit Jahren zu den erfolgreichen Unternehmen in der Welt der „Food & Feed Ingrediens“. Unter dem Dach der Stern-Wywiol Gruppe produzieren Spezialbetriebe Funktionssysteme für Lebensmittel und Tierernährung.

Der Raum befindet sich in einem neuen Firmenanbau der Mühlenchemie, einem Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe mit Sitz im Technologie-Zentrum Ahrensburg.
Er hat etwa 50 laufende Wandmeter, wird stark frequentiert und hat eine repräsentative Funktion.
Eine 17 Meter lange Wand, die einen Halbkreis beschreibt und in den Raum gewölbt ist, macht die besondere Architektur aus.

Firmenvorgaben: Der Firmeninhaber, Volkmar Wywiol, stellte mir die Aufgabe etwas „Neues“ für diesen Raum zu entwickeln, und dabei ein Kunstthema zu finden, das möglichst nah an den Firmenprodukten angesiedelt ist. Den Mitarbeitern soll das Kunstwerk eine weitere Möglichkeit zur Identifikation mit der Firma geben, Firmenkunden sollen ein positives Visuelles Erlebnis haben, das sich einprägt und somit auch als Werbemaßnahme dient.

Die Idee: Ein Produktionsbereich der Mühlenchemie liegt in der Mehlverarbeitung. So kam ich auf die Idee den Herstellungsweg „Vom Mehl zum Brot“ künstlerisch umzusetzen.
21 farbige Bildtafeln (Foto auf Alu-Dibond, je 125 x 40 cm) umspielen die runde Wand. Sie beschreiben den Produktionsweg einer Brotherstellung vom Mehl bis zum gebackenen und aufgeschnittenen Brot. Durch die verschiedenen Einfärbungen der einzelnen Makroaufnahmen, entsteht etwas völlig Neues und löst überraschende Assoziationen aus. Einige Bilder wirken wie Landschaftsaufnahmen aus großer Höhe, andere sehen wie mikroskopische Pflanzenbilder oder wie Endoskopien vom menschlichen Körper aus . Man findet Strukturen die an Leder, an die Mondoberfläche und vieles mehr erinnern. Diese Fülle von Eindrücken macht das Umschreiten der Wand zum sinnlichen Erlebnis.
Gegenüber befinden sich zum selben Thema 15 kleine schwarz/weiß Bilder (40 x 40 cm).
Die sparsame Installation dieser Bilder gibt dem Raum Ruhe und komplettiert die Symbiose von Kunst und Architektur.